Samstag, Piz d'Emmat Dadaint

Schon am Samstag in aller Herrgottsfrüh machte sich unsere Gruppe auf den Weg in die Schweiz. Genauer gesagt auf den Julierpass. Dort befand sich auf bereits 2237m unser Quartier, das Ospizio La Veduta. Unser Ausgangspunkt für die nächsten Tage.

Ein Teil der Gruppe startete nach seiner Ankunft sofort los auf den Emmat Dadaint. Das Wetter war jedoch noch etwas zu warm, was den unteren Zustieg und Teile der Abfahrt beschwerlich gestaltete. Ein anderer Teil verspätete sich wegen Nassschneelawinen und ein Weiterer wegen Visaproblemen noch vor der Grenze...

Nicht schlecht staunten wir aber alle über unser Quartier. Das Ospizio eröffnete erst um Weihnachten letzten Jahres seine Tore. Aber nicht nur das gemütliche Ambiente gefiel uns sofort. Das Abendessen stellte sich -  wie auch an allen anderen Abenden - als wahres Feinschmeckererlebnis dar. Ein 4-Gänge Menü samt wechselnder Weinempfehlung ließen uns nicht schlecht staunen. Beweisbilder siehe untenLachend.

Auch die sonstige Ausstattung konnte sich sehen lassen. Saunabereich und Jacuzzi im Außenbereich luden zur Entspannung nach schweren Tourentagen ein.

Sonntag, Piz Campagnung (fast)

Nach dem grandiosen Frühstück starteten wir los durch das Val d'Agnel in Richtung Piz Surgonda. Da aber Wetter und vor allem die Sicht sich nicht besserten nahmen wir schließlich eine Kursänderung vor und machten in der Scharte unterhalb des Piz Campagnung unsere Rast. Eine schöne Abfahrt später standen wir am frühen Nachmittag wieder an unserem Ausgangspunkt.

Nach einer Mittagsjause zog sich ein Teil zurück, ein anderer versuchte sich nochmal am Weg südlich des Ospizio in Richtung Emmat Dadaint. Wegen der schlechten Sicht musste diese Exkursion aber schon nach einer guten Stunde den Rückweg antreten.

Montag, Piz Surgonda

Am Montagmorgen ließ uns das Wetter zunächst erneut nicht los. Es war bewölkt mit teilweiser eingeschränkter Sicht. Doch schon bald nach wenigen Höhenmetern lichtete sich der Nebel und wir traten ein in die herrliche sonnenüberflutete Fels- und Schneelandschaft auf dem Zustieg zur Piz Suronda. Eine kurze Kartenkunde und wir hatten das Ziel vor Augen. Nach ein paar Höhenmeter und dem Einsatz unserer Harscheisen erreichten wir den Vorgipfel zur Surgonda. Von dort bot sich ein traumhafter Fernblick u.a. auf die Bernina Gruppe und das Bergell.

Nach einer ausgiebigen Brotzeit führte uns die tolle Abfahrt über meist unverspurte Hänge, denen der Neuschnee der letzten Tage genau die richtige Auflage gab.

Abends wurde der Saunabereich des Ospizio und der Jacuzzi ausgiebig genutzt.

Dienstag, Roccabella

Als schönen Abschluss der Tourentage hatte sich unsere Führerin Christina die schöne Roccabella ausgesucht. Ein kurzer Anstieg durch das Mikroskigebiet von Bivio und schon näherten wir uns dem Gipfel bei bestem Wetter von Süden her. Schöne Anstiege und wieder schöne Aussichten machten den schweißtreibenden Aufstieg zur Wonne. Von oben hinab fanden wir eine wunderbare Abfahrt über teilweise recht steile, teilweise schön abfallende Hänge.

Es waren wirklich wunderbare Tage mit einer großartigen Gruppe. Vielen Dank an unsere Führerin Christina für die tolle Tourenauswahl, das sichere Führen und für das glückliche Händchen bei der Auswahl der Unterkunft.

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