Freeriden und Techniktraining im Stubai
Am 23.01.26 machten sich 8 Teilnehmer und 2 Trainer auf den Weg ins Stubaital um an ihren skifahrerischen Fertigkeiten im freien Gelände zu feilen.
Was im Vorfeld bereits zu befürchten stand, wurde bei Ankunft im Gletscherskigebiet zur traurigen Gewissheit: die Schneelage ließ keinen ungetrübten Abfahrtsspaß im frischen Powder zu. Stattdessen erwartete uns ein felsdurchsetzter Anblick der angepeilten Variantenabfahrten. Den Freitagnachmittag nutzten wir daher um uns wieder an Material und Schnee zu gewöhnen und Abfahrts(kilo)meter im erstaunlich verwaisten Skigebiet zu sammeln – erste Techniktipps inklusive. Gegen Ende des Tages fanden wir dann doch noch zumindest im pistennahen Bereich die Möglichkeit die gewalzten Pisten zumindest für einige Schwünge hinter uns zu lassen bevor wir die Gondel ins Tal bestiegen. Zumindest die Unterkunft ließ mit hauseigenem Wellnessbereich keine Wünsche offen.
Am nächsten Tag starteten wir nach einem reichhaltigem Frühstück wieder Richtung Eisgratbahn. Zunächst standen wieder individuelle Korrekturen auf dem Plan bevor die Gruppe sich aufspaltete. Ein Teil machte sich weiter auf die Suche nach passendem Trainingsgelände während die andere Hälfte sich der anspruchsvollen Thematik „Lawine“ mittels eines Blocktests und Schneeprofiles annäherte. Nach dem Mittagessen wurden die Gruppen getauscht, somit konnte jeder von Philipp’s Expertise profitieren. Trotz der schwierigen Bedingungen gelang es uns zumindest ein paar Runs im Gelände zu absolvieren, wo sich auch schnell bei allen deutliche Fortschritte zeigten. Heute wählten wir als Talabfahrt die Variante über die Wilde Grube, die wir im Laufe des Tages als befahrbar eruiert hatten. Einige schöne Schwünge waren uns vergönnt, was wir an der Schirmbar mit einem leckeren Kaltgetränk würdigten. Vor dem Abendessen stand noch die Analyse der Videofahrt an, bei dem Fehlerbilder besprochen und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt wurden.
Der Sonntag bescherte uns dichte Bewölkung und tatsächlich ein paar Zentimeter Neuschnee. Diesen nutzten wir nach unseren Möglichkeiten aus um weiter unsere Technik zu perfektionieren. Am frühen Nachmittag ließen dann die Kräfte aber doch nach und wir entschlossen uns dem Verkehrschaos zu entgehen und das Wochenende zu beenden.
Alles in allem kann man trotz der schlechten Verhältnisse von einem gelungenen Wochenende sprechen, an dem jeder für sich eine spürbare Verbesserung feststellen konnte und auch der Spaß am Skifahren und der hochalpinen Kulisse nicht zu kurz kam.
Ein herzliches Danke an die topmotivierten Teilnehmer, Philipp den Lawinenpapst und möge uns Frau Holle nächstes Jahr gewogener sein!
Teilnehmer: Sebastian, Christoph, Christoph, Patrick, Tobi, Helmut, Frank, Philipp
Tourenleitung: Stefan und Philipp


