Skihochtouren an der schweiz-/französischen Grenze 

Skihochtouren zwischen Aiguilles und Glaciers verheißen lange Gletscherhatscher mit steilen Aufstiegen in Cols und verwegenen Abstiegen und Abfahrten durch Rinnen und sich öffnende Kare. Die Cabane du Trient, das Refuge Argentière und das Refuge Albert 1er waren unsere Herbergen. Von Champex-Lac ging es 1700 Höhenmeter hinauf über einen versicherten Steig auf den Glacier du Trient. Die Aiguille Genepi, Le Tour und die Aiguille Pissoir waren unsere Ziele. In den Morgenstunden waren die Gletscherflächen pickelhart und die steilen Abfahrten anstrengend. Dafür waren die Aussichten auf die Aiguille Argentière, die Aiguille Verte und die Grandes Jorasses atemberaubend.

Im eiskalten Col du Chardonnet seilten wir 50 m ab, um dann schweißtreibend zum Fenêtre du Trient wieder aufzusteigen und anschließend eine herrliche Abfahrt zum Refuge Albert 1er zu genießen. Eine kleine Klettereinlage bot die Petite Fourche für uns, abwärts ging es dann über eine 50° steile Abbruchflanke zurück zur Cabane du Trient.

Der Hüttenwirt Olivier verriet uns für den Abschlusstag den Aufstieg zum Grand Lui und eine 2500-Hm-Abfahrt nach La Fouly. Der Schnee reichte für eine Bachüberquerung und einen heiteren Treppenaufstieg zur Terrasse der Auberge des Glaciers. Bei der Heimfahrt besichtigten wir dann noch Bern.

Vielen Dank an unseren Tourenleiter Sepp und die Teilnehmer Didi, Bernhard, Stephan, Stefan und Marcel!